{"id":5383,"date":"2020-01-30T13:27:13","date_gmt":"2020-01-30T12:27:13","guid":{"rendered":"http:\/\/nms-graz-stjohann.at\/cms\/?p=5383"},"modified":"2021-01-19T16:09:12","modified_gmt":"2021-01-19T15:09:12","slug":"beitrag-des-monats-januar-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/2020\/01\/30\/beitrag-des-monats-januar-2020\/","title":{"rendered":"Beitrag des Monats Januar 2020"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-5383\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-5383-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-5383-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-5383-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Das Labyrinth<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><sup><em>von Luna Heinrich<\/em><\/sup><\/p>\n<p>An einem tr\u00fcben Freitagabend begann eine Geschichte. Nicht irgendeine, sondern die meiner drei Freundinnen und meine. Wir hatten jede eine St\u00e4rke, aber auch eine Schw\u00e4che.<\/p>\n<p>Anna hatte blasse Haut, gr\u00fcne Augen und ihre Haare immer zu einem franz\u00f6sischen Zopf geflochten. Sie beherrschte sieben Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Franz\u00f6sisch, Italienisch, Schwedisch und Indonesisch. Sie war sehr realistisch veranlagt und glaubte nicht an Magie, was sie sp\u00e4ter bereuen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ella hatte rotes Haar, Sommersprossen und gebr\u00e4unte Haut. Sie war der Typ, der als letztes die Party verlie\u00df und war das Band, das alle miteinander verkn\u00fcpfte. Sie konnte aber auch stur sein, sehr stur sogar.<\/p>\n<p>Lucy war eine Tierliebhaberin. Ihr lagen Familie und Freundschaft sehr am Herzen und sie w\u00fcrde alles daf\u00fcr tun, alles. Sie hatte blondes, kurzes Haar und einen hellen Teint.<\/p>\n<p>Luna hatte eine dunkle Hautfarbe und braune Augen, die meist hinter einem dicken Fantasybuch hervorlugten. Sie kannte sich gut mit Magie aus und nutzte dieses Wissen, was ihr manchmal auch zum Verh\u00e4ngnis wurde, denn ab und zu konnte sie die Realit\u00e4t nicht von ihrer Fantasiewelt unterscheiden. Sie trug sozusagen \u201eihre rosarote Brille\u201c.<\/p>\n<p>\u201eAlso, was machen wir jetzt?\u201c, fragte Ella ungeduldig. Sie hatte Luna, Lucy und Anna zu einer kleinen \u00dcbernachtungsparty eingeladen, doch es lief nicht ganz nach ihrem Plan. Sie hatte vorgehabt, einen kleinen Ausflug zu machen. Damit meine ich, sie wollte ins Labyrinth des verlassenen Nachbarhauses. Das hatte sie schon lange vorgehabt, seitdem sie das lose Brett vom Zaun, der das Nachbarhaus und ihr Haus trennte, gefunden hatte. Doch es fiel wortw\u00f6rtlich ins Wasser, denn es sch\u00fcttete so stark, dass keiner Lust hatte, hinauszugehen. Selbst Ella gab schlie\u00dflich zu, dass es unm\u00f6glich war, hinauszugehen. Aber da Ella ihre Freundinnen kannte und wusste, dass sie selbst bei gutem Wetter keine Lust h\u00e4tten, das Haus zu verlassen und da ihr auch bewusst war, dass es irgendwann mit dem Regnen aufh\u00f6ren musste, wusste sie, was zu tun war.<\/p>\n<p>\u201eWie w\u00e4re es mit Wahl, Wahrheit oder Pflicht?\u201c, schlug Ella also vor. Sie musste ein Grinsen unterdr\u00fccken. \u201eEinverstanden\u201c, murmelte Anna. Sie hatte tiefe Augenringe, weil sie nach ihren eigenen Angaben, einfach nicht schlafen konnte. \u201eMhmm\u201c, machte Luna hinter einem Buch versteckt. \u201eJa, gerne\u201c, nickte Lucy. Sie war einfach viel zu leicht zu \u00fcberreden, so dass es fast keinen Spa\u00df machte, dachte Ella grinsend. Wie gern h\u00e4tte sie ihre Spitzenidee geteilt, doch sie beherrschte sich. Schlie\u00dflich war sie einfach genial, ihre Idee.<\/p>\n<p>\u201eSo, wer von euch will beginnen?\u201c, fragte Ella heimt\u00fcckisch. Alle, auch Luna, starrten sie an. \u201eWas? Ich dachte, ihr k\u00f6nntet auch mal beginnen\u201c, sagte sie achselzuckend. Lucy konnte sich als Erste fangen. \u201eJa, ja, okay\u201c, sagte sie, w\u00e4hrend die anderen Ella nur mit offenem Mund anstarrten, denn Ella hatte bisher immer begonnen.<\/p>\n<p>\u201eSie ist verr\u00fcckt\u201c, stellte Anna fest, \u201eeinfach verr\u00fcckt!\u201c Ella lachte kurz. \u201eNein, bin ich nicht\u201c, sagte sie seltsam ruhig, dann kehrte Stille ein\u2026 \u201eOkay, fangen wir jetzt an?\u201c, unterbrach Lucy die Stille. \u201eJa,\u201c, antwortete Luna geistesabwesend und klappte das Buch zu. Und sie fingen an: Sie fragten oder sagten Sachen, wie \u201eHast du in diesem Jahr jemals freiwillig ein Buch gelesen?\u201c (Luna) oder \u201eEntweder du schreist \u201eHallo, Welt!\u201c oder du singst ein Lied (Lucy). So ging es eine Weile, bis Luna von Ella die entscheidende Aufgabe aufgetragen bekam. (Mittlerweile hatte es aufgeh\u00f6rt zu regnen.) \u201eDu sollst mit mir und den anderen, wenn sie wollen,\u2026\u201c stammelte Ella. \u201eKomm zum Punkt!\u201c, unterbrach Anna. \u201eJa, ja\u201c, Ella fiel es schwer, wieder Anschluss zu finden. \u201eWo waren wir gerade? Aja, also, du sollst ins Labyrinth gehen.\u201c Anna stockte der Atem, Luna hustete, doch Ella lie\u00df sich nicht beirren. \u201eJa, genau!\u201c, sagte sie so eindringlich, dass Luna aufh\u00f6rte zu husten. \u201eWie bitte? Ich soll alleine dorthin gehen?\u201c, fragte Luna emp\u00f6rt. \u201eDas habe ich nie behauptet\u201c, gab Ella gespielt gekr\u00e4nkt von sich. \u201eNein, wir gehen mit\u201c, sagte Ella und schaute Anna und Lucy so eindringlich an, wie sie vorher zu Luna gesprochen hatte. Anna und Lucy tauschten einen Blick. \u201eNa gut\u201c, murrte Anna, so dass es fast wie ein Brummen klang.<\/p>\n<p>\u201eEs ist so kalt\u201c, rief Luna, denn der Wind heulte so laut, inklusive des H\u00f6llenl\u00e4rms, den die Autos veranstalteten, doch das scherte wohl niemanden. Alle zitterten, obwohl sie Haube, Handschuhe, Stiefel, Schal, Weste und Winterjacke trugen. Es war trotzdem kalt. Sie \u00fcberquerten mit gro\u00dfen Schritten den Garten, der in der stockdunklen Nacht unheimlich wirkte. Zwar hatte Ella vorgesorgt und f\u00fcr jeden eine Taschenlampe gekauft, aber jeder kam es dennoch dunkel vor. \u201eDas ist, als w\u00e4ren Dementoren hier\u201c, zitterte Luna. \u201eWas sind Dementoren?\u201c, fragte Lucy interessiert. Sie war wohl damit ziemlich die Einzige, die das im Augenblick k\u00fcmmerte. \u201eIn der N\u00e4he eines Dementors ist es so, als w\u00e4re all dein Gl\u00fcck ausgesaugt und Verzweiflung sowie Hoffnungslosigkeit breiten sich aus. Und es wird kalt, sehr kalt\u201c, antwortete Luna, als h\u00e4tte sie es mit einem Kleinkind zu tun. Irritiert drehte Lucy sich um. \u201eNa, das passt so ziemlich haargenau auf unsere Lage\u201c, meinte Ella. \u201eDas Letzte, was wir brauchen, ist dein Gefasel von Magie, Luna!\u201c, sagte Anna. \u201eHey, sei nicht so gemein, Anna\u201c, ermahnte Lucy entr\u00fcstet und bevor Anna etwas erwidern konnte, waren sie am Ziel.<\/p>\n<p>\u201eIiiiii\u201c, quiekte Ella, als sie im Labyrinth waren. \u201eKrass\u201c, brachte Luna hervor. Lucy und Anna konnten nur staunen. Das Labyrinth schien, wenn man erst drinnen war, viel gr\u00f6\u00dfer oder es war einfach gr\u00f6\u00dfer. Als Luna begann loszugehen, folgten alle ihr eilig. Niemand wollte sich hier alleine verirren. Es kam ihnen so vor, als w\u00e4ren sie schon Stunden hier drinnen, aber sie konnten noch keine Stunde hier sein. Die B\u00fcsche wuchsen so hoch, dass man nicht direkt sagen konnte, ob es Morgen oder Nacht war. Das Gestr\u00fcpp wuchs so eng, dass man nicht hindurchsehen konnte, egal, wie gut man zu sehen vermochte. Die M\u00e4dchen hatten sich schon seit Langem verirrt, als sie es rascheln h\u00f6rten. Sie blieben stehen. Es raschelte erneut. Die M\u00e4dchen versuchten zu ergr\u00fcnden, woher das Rascheln kam und als es zum drittenmal raschelte, wussten sie, woher es kam. Von hinten: \u201eTapp, tapp.\u201c Etwas ging auf sie zu. Luna fl\u00fcsterte, ohne sich zu bewegen: \u201eAuf \u201eLos\u201c drehen wir uns um.\u201c Ohne auf Antworten zu warten, rief sie\u00a0 so laut es ihre Stimme zulie\u00df: \u201eLOS!\u201c Alle drehten sich um. Sie sahen ein zirka drei\u00dfig Zentimeter hohes Wesen mit \u00fcbernat\u00fcrlich gro\u00dfem Kopf und harten knorpeligen F\u00fc\u00dfen. Luna seufzte vor Erleichterung, und dann, als begriffe sie endlich, weiteten sich ihre Augen. Sie war fassungslos und die anderen verstanden nicht, warum. \u201eO mein Gott\u201c, hauchte sie und murmelte etwas Unverst\u00e4ndliches, als Anna rief: \u201eLuna! Hallo!\u201c Sie winkte vor Lunas Gesicht herum. \u201eWas ist?\u201c, fragte diese. \u201eWei\u00dft du, was das ist?\u201c Anna wollte auf as Wesen zeigen, doch es war fort. Als Luna begriff, dass ihre Freundinnen die magische Welt nicht kannten und nur von Einh\u00f6rnern und Feen geh\u00f6rt hatten, erkl\u00e4rte sie: \u201eNun, das, meine Damen, war ein Gnom.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEin was, bitte?\u201c, fragte Lucy leicht verwirrt. \u201eIch glaube, ich habe schon mal davon geh\u00f6rt\u201c, sagte Ella nachdenklich. \u201eEin Gnom ist eine in ganz Nordeuropa und Nordamerika verbreitete G-a-r-t-e-n-p-l-a-g-e. Ihr habt den Gnom schon gesehen, also lass ich die Beschreibung aus. Um einen Gnom aus dem Garten zu vertreiben, dreht man ihn schnell im Kreis, bis ihm schwindlig wird, dann schleudert man ihn \u00fcber die Gartenmauer\u201c, erl\u00e4uterte Luna. \u201eWAS?\u201c, emp\u00f6rte sich Lucy. Jetzt setzte wieder einmal ihr gro\u00dfes Herz ein. \u201eKeine Sorge, das tut denen nicht weh\u201c, beruhigte Luna Lucy. \u201eDu willst mir doch nicht weismachen, dass es Fabelwesen gibt!\u201c, spottete Anna. Luna wirkte einen Moment ver\u00e4rgert, setzte dann aber ein L\u00e4cheln auf und begann zu lachen, als h\u00e4tte jemand einen guten Witz erz\u00e4hlt. Luna fiel auf den Boden und kr\u00fcmmte sich vor Lachen. Als sie sich wieder beruhigt hatte, hievte Lucy mit Hilfe von Ella Luna hoch. Sie gingen nun schweigend weiter, jede in ihre Gedanken versunken. Ab und zu kicherte Luna oder sie warf Anna einen belustigten Blick zu, w\u00e4hrend Anna zutiefst beleidigt war und sie selbst nicht mal wusste, warum. Lucy und Ella dagegen waren ganz in Gedanken. Sie gingen lange herum und niemand bemerkte das goldene Ding in der Ferne, bis man sah, was da stand.<\/p>\n<p>Diesmal m\u00fcsst ihr nicht warten, bis Luna es erkl\u00e4rt, ich sag\u2018 euch, was das war: eine Sphinx. Ja, es ist das, was ihr denkt: eine Sphinx. Braucht ihr eine Erkl\u00e4rung? Gut: Die \u00e4gyptische Sphinx hat einen Menschenkopf und einen L\u00f6wenk\u00f6rper. Schon seit \u00fcber tausend Jahren wird sie von Hexen und Zauberern eingesetzt, um in unserem Fall einen Ausgang zu sch\u00fctzen. Die \u00e4u\u00dferst kluge Sphinx ergeht sich gern in R\u00e4tseln und Ratespr\u00fcchen.<\/p>\n<p>\u201eWas ist das?\u201c, fragte Ella beunruhigt, als sie fast bei der Sphinx angekommen waren und Luna erkl\u00e4rte es ihr. Als sie fertig war, besprachen alle miteinander, was sie tun sollten, und dann, als sie einen Entschluss gefasst hatten, beruhigten sich alle wieder. Sie hatten geplant, zur Sphinx zu gehen und zu h\u00f6ren, was sie zu sagen h\u00e4tte, was sie auch taten. Sobald sie stehenblieben, begann die Sphinx mit tiefer, heiserer Stimme: \u201eWenn ihr aus dem Labyrinth entkommen wollt, kommt ihr hier am schnellsten heraus.\u201c Die Sphinx wies ihnen eine Richtung. \u201eAlso\u2026w\u00fcrdest du uns bitte vorbeilassen?\u201c, fragte Lucy. Sie wusste die Antwort darauf schon. \u201eNein\u201c, antwortete die Sphinx, \u201eerst, wenn du mein R\u00e4tsel gel\u00f6st hast. Antworte beim ersten Versuch richtig, und ich lasse euch vorbei. Antworte falsch, und dich werde euch angreifen. Schweig, und ich werde euch unversehrt zur\u00fcckweichen lassen.\u201c \u201eAlso muss nur eine das R\u00e4tsel l\u00f6sen?\u201c, folgerte Luna, ohne geringste Anzeichen von Angst. Man sah ihr ein gewisses vorsichtiges Interesse an, sonst aber keine Furcht. Die Sphinx l\u00e4chelte: \u201eNur eine. Egel, welche.\u201c Alle drehten sich zu Luna. \u201eIch mach es\u201c, sagte Luna selbstbewusst. Die Sphinx sprach: \u201eErst, denk an den Menschen, der immer l\u00fcgt und damit betr\u00fcgt. Doch, um das Ganze nicht zu verw\u00e4ssern, nimm von dem Wort nur die ersten drei Lettern. Nun denk an das Doppelte des Gewinns, den Anfang von nichts und die Mitte des Sinns. Und schlie\u00dflich ein Laut, ein W\u00f6rtchen nicht ganz, das du auch jetzt von dir h\u00f6ren kannst. Nun f\u00fcg sie zusammen, denn dann wirst du wissen, welches Gesch\u00f6pf du niemals k\u00fcssen willst.\u201c<\/p>\n<p>Luna starrte sie mit offenem Mund an. \u201eK\u00f6nnte ich es noch einmal h\u00f6ren\u2026ein wenig langsamer?\u201c, fragte sie zaghaft. Die Sphinx blinzelte Luna zu, l\u00e4chelte und wiederholte das R\u00e4tsel. \u201eWenn ich alles l\u00f6se, bekomme ich am Schluss den Namen eines Gesch\u00f6pfs, das ich nicht k\u00fcssen will?\u201c Die Sphinx l\u00e4chelte nur ihr geheimnisvolles L\u00e4cheln. Luna deutete es als Zustimmung. Sie \u00fcberlegte hin und her. Es gab eine Menge Tiere, die sie nicht k\u00fcssen wollte. Als erstes fiel ihr ein Zombie ein, aber das war ja kein Tier, deshalb ahnte sie, dass das nicht die richtige L\u00f6sung war. Sie musste es versuchen und die einzelnen Teile des R\u00e4tsels l\u00f6sen. \u201eEin Mensch, der immer l\u00fcgt\u2026\u201c, murmelte Luna und starrte die Sphinx an. \u201eDer Geheimnisse sucht\u2026\u00e4hm\u2026vielleicht ein Agent. Ne, warte mal! Ein Spion! Und nur die ersten drei Buchstaben? Ich komm darauf zur\u00fcck\u2026K\u00f6nntest du mir bitte noch einmal das n\u00e4chste R\u00e4tsel aufsagen?\u201c Die Sphinx wiederholte den zweiten Teil des Gedichts. \u201eDas Doppelte des Gewinns\u201c, murmelte Luna, \u201ehmm\u2026keine Ahnung\u2026der Anfang von nichts\u2026ne\u2026K\u00f6nnte ich den letzten Teil noch einmal h\u00f6ren?\u201c Die Sphinx sagte erneut die letzten vier Verse auf. \u201eEin Laut, ein W\u00f6rtchen nicht ganz, das du jetzt auch von dir h\u00f6ren kannst!\u201c, wiederholte Luna. \u201eHmm\u2026ne, das m\u00fcsste\u2026ne\u2026warte mal \u2013 ne! \u201eNE\u201c ist ein Laut!\u201c<\/p>\n<p>Die Sphinx l\u00e4chelte sie an. \u201eEin Gesch\u00f6pf, das ich nicht k\u00fcssen m\u00f6chte\u2026eine Spinne!\u201c, rief Luna. Die Sphinx schenkte ihr ein breites L\u00e4cheln. Sie erhob sich, streckte die Vorderbeine aus und wich dann zur Seite, um die M\u00e4dchen vorbeizulassen. Alle jubelten. Dann begannen sie zu laufen, so schnell wie in ihrem ganzen Leben noch nicht. Sie preschten voran und hatten jegliches Zeitgef\u00fchl verloren. Und dann waren sie vor einem Tor, einem gewaltigen, das aussah wie das des verlassenen Nachbarhauses. Ella \u00f6ffnete die T\u00fcr, doch statt in das Haus kommen, waren die M\u00e4dchen dort, wo ihr Abenteuer begonnen hatte. Im Garten von Ella. Lucy sagte erleichtert: \u201eNie wieder!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Die Erz\u00e4hlungen von Harry Potter (J.K. Rowling) dienten als Inspiration f\u00fcr diese Geschichte.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Labyrinth von Luna Heinrich<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":5496,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","footnotes":""},"categories":[26],"tags":[28,30,27,29],"class_list":{"0":"post-5383","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-beitrag-des-monats","8":"tag-beitrag","9":"tag-januar","10":"tag-labyrinth","11":"tag-monat","12":"czr-hentry"},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-scaled.jpg",2560,1707,false],"thumbnail":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-300x200.jpg",300,200,true],"medium_large":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-768x512.jpg",768,512,true],"large":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-1024x683.jpg",1024,683,true],"1536x1536":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-1536x1024.jpg",1536,1024,true],"2048x2048":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-2048x1365.jpg",2048,1365,true],"tc-grid-full":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-1110x444.jpg",1110,444,true],"tc-grid":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-570x350.jpg",570,350,true],"tc-thumb":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-270x250.jpg",270,250,true],"slider-full":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-5184x325.jpg",5184,325,true],"slider":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-1110x325.jpg",1110,325,true],"tc-sq-thumb":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-510x510.jpg",510,510,true],"tc-ws-thumb":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-1110x624.jpg",1110,624,true],"tc-ws-small-thumb":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-528x297.jpg",528,297,true],"tc-slider-small":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-517x152.jpg",517,152,true],"sow-carousel-default":["https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/BeitragdesMonats-272x182.jpg",272,182,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"Alexander Lehner","author_link":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/author\/alexander-lehner\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Das Labyrinth von Luna Heinrich","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5383","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5383"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5383\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6318,"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5383\/revisions\/6318"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5496"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5383"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5383"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ms-graz-stjohann.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5383"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}