Mittelschule

Mit dem Schuljahr 2020/21 ersetzt die Mittelschule (MS) die Neue Mittelschule (NMS) als Pflichtschule für die 10- bis 14-Jährigen.

Die Weiterentwicklung der Neuen Mittelschule zur Mittelschule, umfasst unter anderem die Ermöglichung von dauerhafter Gruppenbildung in den Gegenständen Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache und die Weiterentwicklung der Leistungsbeurteilung in diesen Fächern.

Die Mittelschule hat die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit für den Übertritt in weiterführende mittlere und höhere Schulen zu befähigen sowie auf die Polytechnische Schule oder das Berufsleben vorzubereiten.

Ziel ist es, jede Schülerin und jeden Schüler im Sinne der Chancengerechtigkeit bestmöglich individuell zu fördern. Durch eine fundierte Bildungs- und Berufsorientierung erhalten Schülerinnen und Schüler, aufbauend auf ihre Stärken, gezielte Beratung, um eine verbesserte Bildungs- und Berufsentscheidung am Ende der Mittelschule sicherzustellen.

Weitere Informationen zum Konzept der Mittelschule

 

Chancengleiche Bildung für alle ist der pädagogische Grundgedanke dieser Schulform

 

Die pädagogischen Schwerpunkte der NMS werden an unserer Schule durch folgende Maßnahmen verwirklicht:

  • gemeinsamer Unterricht in allen Gegenständen
  • individuelle Differenzierungsangebote
  • Teamteaching in Deutsch, Englisch und Mathematik
  • Stärkung von Begabungen
  • Soziales Lernen und Integration
  • Förderung des eigenverantwortlichen Lernens durch Freiarbeit
  • Förderung des vernetzten Denkens in Lernfeldern (Geschichte/Geografie, Naturwissenschaften)
  • Vielseitiges Angebot in den Schwerpunktfächern
  • Differenzierte Leistungsbeurteilung in der 3. und 4.Klasse (grundlegende und vertiefte Allgemeinbildung)
  • Reflexion der Lernfortschritte und Lernprozesse in den KEL-Gesprächen (Kind-Eltern-LehrerInnen Gespräche)

 

Bildungsstandards legen jene Kompetenzen fest, die Schüler/innen bis zum Ende der 8. Schulstufe in Deutsch, Mathematik und Englisch nachhaltig erworben haben sollen.

Bildungsstandards

  • beziehen sich auf Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen, die für die weitere schulische und berufliche Bildung von zentraler Bedeutung sind.
  •  machen Bildungsziele für Lernende und Lehrende transparent und vergleichbar.
  •  sind prozess- und ergebnisorientiert, d.h.: im Mittelpunkt des Unterrichts stehen die zu erlernenden Kompetenzen, nicht das flüchtige Wissen
  •  geben Aufschluss, inwieweit die SchülerInnen die angestrebten Kompetenzen nachhaltig erreicht haben.

Die Gegenstände DeutschMathematik (4. und 8. Schulstufe) sowie Englisch (8. Schulstufe) werden abwechselnd an allen österreichischen Schulen  überprüft.

 

 

Zwei LehrerInnen planen, gestalten und reflektieren gemeinsam den Unterricht in Deutsch, Englisch und Mathematik. So ist es möglich, Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen individuell zu betreuen.

Zwei LehrerInnen und ihr großer, unterschiedlicher Schatz an Erfahrungen ermöglichen

  • mehr Perspektivenvielfalt,
  • größere Methodenvielfalt,
  • flexiblere Differenzierungsmöglichkeiten
  • und unterschiedliche Zugänge zu Lerninhalten.

Im Team teilen wir Verantwortung, leben Gemeinsamkeit und bemühen uns um eine gute Kommunikation

Bei der Gestaltung des Unterrichtsmaterials, der Lernangebote und Fördermaterialien stehen die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund.

Im Mittelpunkt der Kind-Eltern-Lehrer Gespräche (KEL) steht das Kind mit seinen Stärken und Zielen für die persönliche Weiterentwicklung. Es ist uns ein großes Anliegen, jedes Kind in seinem Entwicklungsprozess zu begleiten und zu stärken.

Nicht übereinander, sondern miteinander reden.

Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung auf die KEL-Gespräche, die zweimal pro Schuljahr stattfinden und für jedes Kind 15 bis 20 Minuten dauern. Dabei werden die Lernpotenziale, Bedürfnisse und Talente in einem wechselseitigen und wertschätzenden Rückmeldeverfahren besprochen.

Top